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Nein sagen lernen – wie kannst Du lernen Nein zu sagen?

Nein sagen lernen

Warum sagst Du Ja, wenn Du eigentlich Nein sagen willst?

Du möchtest Nein sagen lernen, doch Du stehst vor jemandem, der Dich um etwas bittet.
Du möchtest es eigentlich nicht machen, doch das Gegenüber hat ja eine Bitte ausgesprochen und Du hast gelernt, dass man eine Bitte nicht ablehnen soll.

Und schon sind wir beim Kern der Sache. Du hast gelernt, dass Du Bitten von anderen entsprechen sollst.

Was steckt also dahinter, warum Du andauernd JA sagst?

Der Grund dafür ist meist eine Prägung aus Deiner Kindheit.
Was Dir niemand beigebracht hat, dass Du nicht jede Bitte erfüllen musst. Hier kommt das Nein sagen lernen ins Spiel.
Es gibt unsinnige Dinge, die einfach zu weit gehen können, doch wenn Du nicht „Nein“ sagen kannst, wenn Dich dieser innere Zwang treibt, dann kann es schwierig für Dich werden, weil Du Dich auch nicht wohl fühlst, wenn Du diese Bitte erfüllst. Und manche Dinge gehen sogar an die Grenze der Strafbarkeit heran.

6 Tipps, wie kannst Du „Nein“ sagen lernen und damit umgehen?

  1. Spontane Bitten können meist mit einer Bedenkzeit abgewendet werden. Du hast Zeit zum Nachdenken und Du kommst aus der Emotion (dem Programm dahinter) heraus, die der Bittende erzeugt und aktiviert hat.
  2. Finde so schnell wie möglich heraus, was hinter diesem Zwang steckt, immer alles erfüllen zu müssen. Wurdest Du von Deinen Eltern von Deinen Geschwistern oder wem auch immer, als Kind dazu genötigt, ständig das zu tun, was von Dir verlangt wird?
    Dann ist es mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein Prägemuster, welches Du mit speziellen Techniken lösen kannst.
  3. Wenn Dich Leute um etwas bitten, dann frage Dich als erstes: Was habe ich für einen Vorteil von der Sache und – das ist jetzt ganz wichtig – was habe ich für einen Nachteil bei der Sache. Es ist wichtig, sich diese Fragen zu stellen, weil die Nachteile meist überwiegen, die Du hast, wenn Du diese Bitte erfüllst. Wenn Du die Nachteile klar erkennst, dann fällt es Dir leichter „Nein“ zu sagen.
  4. Lerne auf andere Art „Nein“ zu sagen.
    Manchmal ist es auch möglich durch eine Handbewegung oder durch eine bestimmte Haltung „Nein“ zu sagen.
    Dies bedarf vielleicht etwas der Übung, doch es ist ein sanfterer Weg, um „Nein“ zu sagen. Manchmal reicht ein einfaches Kopfschütteln. Deine Körperhaltung macht dabei schon eine Menge aus.
  5. Begründe Dein „Nein“ mit einer Aussage, die nicht widerlegt werden kann.
    Das ist vielleicht nicht ganz so einfach. Diese Methode ist etwas für Dich, wenn Du schon etwas Erfahrung mit dem „Nein“ sagen können hast.
  6. Man könnte auch überspitzt sagen: Lege Dir eine generelle Begründung zu, die Dir in solchen Situationen hilft. Man könnte auch Ausrede sagen. Ausreden sind Gründe, welche nicht wirklich diskutiert und vom andern auch nicht nachgeprüft werden können. So läufst Du nicht Gefahr, überredet zu werden. Und solltest Du keine wirkliche Ausrede parat haben, versuch Dir schnell eine auszudenken, indem Du so nah wie möglich an der Wirklichkeit bleibst.

    Wenn Du es schaffst, mehrere solche Gründe parat zu haben und sie glaubhaft anführst, dann merkt Dein Gegenüber manchmal auch, dass das ein “Nein“ ist.

Es gibt sicher noch viel mehr Möglichkeiten, doch es ist wichtig für Dich, dass Du damit anfängst „Nein“ zu sagen, denn dann wirst Du feststellen, dass das Leben auch danach weiter geht und Dir nichts passieren kann.

Noch etwas, fange dort damit an, wo es Dir am leichtesten fällt, „Nein“ zu sagen.

Herzlichst
Georg

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