Mobbing in der Schule, wird es ernst genommen?

Mobbing SchachspielWird Mobbing in der Schule wirklich ernst genommen, oder wird es von den Verantwortlichen heruntergespielt?

Leider wird Mobbing in der Schule nicht richtig erst genommen, sondern von Verantwortlichen meist damit abgetan, dass sie sagen, das sind normale Hänseleien, die überall vorkommen.

Das bedeutet diese Hänseleien werden damit begünstigt und es wird dem Mobbing in der Schule damit Tür und Tor geöffnet. Meist steckt auch die Unfähigkeit dahinter, mit den Situationen entsprechend umgehen zu können. Dem Gemobbten hilft das in keinem Fall. Das ist meiner Meinung nach wegsehen und unterlassene Hilfeleistung und geht schon fast in den Bereich des Mobbing durch Lehrer.

So entstehen Situationen wie in München in der U-Bahn, dass einer beherzt eingreift und jemandem hilft und von den Tätern feige ermordet wird. Warum? Weil die Täter wahrscheinlich bereits in der Schule in ihren Handlungen begünstigt wurden und ihnen niemand Einhalt geboten hat.

Was tun gegen Mobbing, kannst Du als Betroffener wirklich etwas tun?

Wichtig ist, sich nicht als Opfer zu fühlen, sonder aktiv was tun gegen Mobbing.

Es ist natürlich nicht in allen Schulen gleich, denn es gibt überall Verantwortungsbewusste Lehrer, Elterbeiräte und auch Eltern. Außerdem gibt es in jeder Schule einen verantwortlichen Schulpsychologen oder eine Schulpsychologin, die in der Regel auch wissen, was zu tun ist und die dem Mobbingopfer Hilfe und Beistand vermitteln kann.

Weil Mobbing eine kollektive Sache ist, ist es von einem Einzelnen kaum zu lösen. Wenn es doch jemand fertig bringt, ist es eine wirkliche Meisterleistung.

Meist ist es jedoch dem Einzelnen kaum möglich gegen Mobbing in der Schule was tun zu können, wenn er keine Hilfe bei Mobbing bekommt. Schon aus diesem Grund ist es erforderlich, dass Verantwortliche, wie der Klassenlehrer davon informiert wird und die Sache auch ernst nimmt.

Für Hilfe bei Mobbing gibt es verschiedene Stellen:

Also bei Mobbing in der Schule was tun?

  1. Mit den Eltern sprechen
  2. In der Regel ist der Klassenlehrer eine der ersten Anlaufstellen
  3. Die nächst höhere Stelle in der Schule ist meist der Direktor der Schule, der sich für weitere Dinge einsetzt.
  4. Des weiteren ist es möglich, sich an eine weiter höhere Stelle zu wenden, so wie das Schulamt für den entsprechenden Regierungsbezirk
  5. Als nächstes gibt es für die jeweiligen Bundesländer ein Ministerium für Kultus, Jugend und Sport. Auch hier gibt es verantwortliche Leute
  6. Und zu guter Letzt gibt es auch noch das Bildungsministerium. Das ist natürlich nur vonnöten, wenn alle anderen Maßnahmen keinen Erfolg hatten.

Noch einmal Mobbing an Schulen ist oft bittere Realität

Dahinter steckt oft Neid gegenüber Mitschülern. Es ist möglich die Sache zu lösen, doch meist ist für ein Kind die Hilfe der Eltern und Lehrer notwendig. So kann das betroffene Kind oder auch der Jugendliche wieder ein gutes Selbstvertrauen entwickeln, weil sie/er die Hilfe und Sicherheit spürt, die dazu gebraucht wird.

Zum Aufbau deines Selbstvertrauens möchte ich Dir mein kostenlosen Kurs: „Selbstvertrauen hat man oder man trainiert es“ empfehlen. Es ist völlig kostenlos und bietet Dir ein echtes Trainigsprogramm, das Dir hilft, Dein vielleicht verlorenes Selbstvertrauen wieder aufzubauen.

Alles Gute für Dich

herzlichst

Georg Prummer

 P.S.: Schreibe mir bitte einen Kommentar unter den Artikel.

Über Georg

Mein Name ist Georg U. Prummer ich komme aus dem praktischen, handwerklichen Bereich. Ab 1988 arbeitete ich als Verkäufer und später Verkaufsleiter für ein Kosmetikunternehmen im Außendienst. Ab 1993 war ich freiberuflich für ein Seminarunternehmen tätig. Dort vermittelte ich Persönlichkeitsseminare und war selbst für deren Durchführung verantwortlich. Ab 2005 führte mich mein Weg Schritt für Schritt dazu, eigene Individualtrainings zu geben, in denen ich auf meine unnachahmliche Art und mit meinen außerordentlichen Fähigkeiten im verbessern von Selbstvertrauen meinen Kunden helfe.

Kommentare

Mobbing in der Schule, wird es ernst genommen? — 2 Kommentare

  1. WERTER Georg Prummer

    in der Schule werde ich nicht gemobbt aber von der Nachbarschaft,die erzählen perverse Dinge über mich ,die nicht stimmen und ich muss mich Jedesmal rechtfertigen ,da sie hier wohnen…
    Leider hatte ich wenig Selbstvertrauen um mich durchzusetzen ,mit Nachbarn möchte ich eh keine Konflikte dacht ich ,aber jetzt n´bin ich unzufrieden,da ich nicht meine Meinung vertreten habe.

    • Hallo Ella,

      in deinem Kommentar schreibst Du: „muss mich Jedesmal rechtfertigen“.
      Genau darin liegt der Schlüssel für die Sache.
      Du musst Dich für gar nichts bei deinen Nachbarn und auch sonst niemandem rechtfertigen.
      Es sei denn Du begehst eine Straftat und da musst Du Dich nicht vor deinen Nachbarn rechtfertigen,
      sondern höchstens vor dem Gesetz, bzw. vor der Polizei.

      Zurück zu den Nachbarn. Wenn Du Dich vor Anderen rechtfertigst,
      gibst Du Ihnen für Ihrer Meinung oder den entsprechenden Gerüchten,
      die sie vielleicht kennen Recht, auch wenn daran überhaupt nicht stimmt.
      Manchen Leuten macht es einfach Spass, Andere zu ärgern, weil sie sich dann
      auf kosten Anderer besser fühlen können.
      Sie fühlen sich dadurch bestätigt, weil Du darauf reagierst und Dich verteidigst.
      Das wird meist als Eingeständnis der Sache gewertet.

      Besser wäre also nicht zu reagieren, oder eher so etwas ähnliches zu sagen wie:
      „Du musst es ja wissen, denn Du warst ja sicher dabei.“
      (Was nicht funktionieren muss, denn dies soll keine generelle Empfehlung sein.)
      Und die Leute stehen lassen!!!
      Ob Nachbarn oder nicht, Mobbing ist nie in Ordnung.
      Du musst es keinem recht machen oder Dich vor jemandem rechtfertigen,
      nur weil er der Nachbar ist.
      Welche Achtung hat dieser Mensch vor Dir?
      Über lege Dir das einmal.

      Herzlichst
      Georg

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